Karies - Zahnkrankheit
die man vermeiden kann

Karies

Karies wird wie eine Grippe oder Halsentzündung durch Bakterien verursacht.

Die Bakterien (Streptococcus mutans, Laktobazillus) verarbeiten Zucker und Stärke, die den Zahnschmelz angreifen. Der Zahn wird entkalkt und nach und nach entstehen Löcher, die ohne Füllung immer größer werden und erhebliche Schmerzen verursachen. Dies kann durch Prophylaxe-Sitzungen vermieden werden. Sprechen Sie mit uns.

Ein Loch im Zahn – was nun? Die optimale Lösung für Ihren Zahn muss her. Ist der Zahnschmelz bereits so angegriffen, dass ein Loch entstanden ist, muss eine Füllung gelegt werden.

Welche Technik und welches Material?
Entscheiden Sie, nach einem ausführlichen Beratungsgespräch mit Ihrem Behandler in unserer Praxis.
Grundsätzlich stehen Ihnen verschiedene Alternativen zur Auswahl, schauen wir mal…

Kunststoff (Composite) - Schneidezähne, die abgesplittert oder durch Karies beschädigt sind, können mit Kunststoff zahnfarben, fast unsichtbar repariert werden. Wir modellieren die Füllungen so, dass sie natürlich aussehen und sich Ihrer Zahnstruktur anpassen. Modernste Composite lassen auch im Seitenzahnbereich hochwertige und ästhetische Füllungen zu. Durch ihre besonderen Eigenschaften ist dieser Werkstoff besonders zahnschonend.

Gold - Das Gold-Inlay, besonders wertvoll, besonders haltbar. Gold ist das bewährteste Füllungsmaterial. Es erfüllt höchste Ansprüche an Funktionalität, Passgenauigkeit, Körperverträglichkeit und Haltbarkeit. Gold-Inlays werden in unserem praxiseigenen Labor gefertigt und anschließend in den vorbereiteten Zahn eingesetzt. Gold-Inlays sind besonders belastbar und können bei entsprechender Pflege den Zahn über Jahrzehnte erhalten, wodurch sich auch die höheren Kosten relativieren. Müssen erhebliche Teile der Kaufläche des Zahnes ersetzt werden, spricht man statt von einem Inlay von einem Onlay, weil es nicht nur im Zahn, sondern auf dem Zahn liegt. Wird der gesamte Zahn erneuert, handelt es sich um eine Krone.
 
Keramik - Die Natur perfekt imitieren. Keramik ist ebenfalls ein sehr bioverträgliches Material und bietet zusätzlich eine perfekte, natürliche Ästhetik. Zahnersatz aus Keramik ist aufgrund der hohen Passgenauigkeit und der individuellen, naturgetreuen Zahnfarben praktisch unsichtbar. Durch den hohen Arbeitsaufwand und die komplizierte Anfertigung ist es erforderlich, für Keramik- und Gold-Inlays mehr zu investieren als für Standardlösungen aus Amalgam. Dafür bieten sie die genannten Eigenschaften und Vorteile, die sich in jeder Hinsicht für Sie bezahlt machen.

Verblendschalen-Veneers
-  Mehr als nur Kosmetik für Ihre Zähne. Schöne und gesunde Zähne sind ein Teil Ihrer Lebensqualität. Unattraktive, verfärbte, verdrehte oder abgesplitterte Zähne sind, insbesondere im sichtbaren Frontzahnbereich, oftmals sehr störend. Dabei können fehlerhafte oder beschädigte Frontzähne mit hauchdünnen Keramikschalen (Veneers) naturgetreu rekonstruiert und korrigiert werden, so dass der natürliche Zahn erhalten bleibt und nicht gleich vollständig überkront werden muss. Die lichtdurchlässige Keramikschale wird mit einem Spezialklebstoff auf den Zahn dauerhaft aufgeklebt.

Grundsätzlich gilt: Sie können wählen!

karies abbildungen

Abbildung 1:
Plaquefreier gesunder Zahn mit gesundem Zahnfleisch (Gingiva). Das Zahnfleisch ist blassrosa. Es sind keine Entzündungszeichen wie Rötung, Blutung und Schwellung sichtbar.

Abbildung 2:

Plaqueauflagerung, leichte Zahnfleischentzündung (Gingivits) und beginnende Karies. Rötung und leichte Schwellung des Zahnfleisches, eine Blutung ist leichter auslösbar.Karies ist auf den Schmelz beschränkt.

Abbildung 3:
Plaque-, Zahnstein- und Konkrementauflagerung. Die Entzündung hat das erste Drittel des Zahnhalteapparates erreicht (Parodontities marginalis superficialis). Stärkerer Karieseinbruch bis in das Dentin hinein. Rötung und deutliche Schwellung des Zahnfleisches, leichte Blutung, geringer Knochenabbau.
 
Abbildung 4:
Hoffnungsloser Zustand. Plaqueauflagerung mit starker Zahnstein- und Konkrementbildung. Entzündung hat das letzte Drittel des Zahnhalteapparates erreicht. Der Karieseinbruch hat die Zahnpulpa erreicht. Die Zahnpulpa ist infiziert, an der Wurzelspitze zeigt sich ein Entzündungsherd.
 

Karies - "Eine Zahnkrankheit, die man vermeiden kann!"